Bürgerschützenverein 1679 Ascheberg e.V.

Aktuelles

25.04.2010 „Fusion“ wartet auf Schützen


Schützenpräsident Rainer Heubrock taufte den Schützenvogel mit zwei Köpfen auf den namen „Fusion“.
Foto: (bro)

Ascheberg - Ein Vogel, zwei Köpfe und vier Gesichter. Diese Eigenart ziert in diesem Jahr den besonderen Vogel des Bürgerschützenvereins Ascheberg. Getauft wurde er am Samstag beim Biwak, wobei die Mitglieder und Gäste im Anschluss locker und gemütlich feierten.

Zunächst stand jedoch das Antreten und der Marsch zum Königspaar Martin Höhne und Martina Gabrielski auf dem Programm. Von dort ging es nach einem kleinen Umtrunk weiter zu Getränke Hölscher, wo neben kühlen Getränken auch für Essen gesorgt war. Ein kleines Lagerfeuer stand zum Aufwärmen bereit.

„Wir sind mit der Beteiligung beim Antreten wohl zufrieden, obwohl wir uns freuen würden, wenn sich noch mehr bereit erklären würden, mitzulaufen“, erläuterte der stellvertretene Vorsitzende Dietmar Panske sein Fazit.

Zum offiziellen Teil der Vogeltaufe begrüßte Vorsitzender Rainer Heubrock besonders den Bürgermeister Dr. Bert Risthaus und das Königspaar. Der eigentliche Vogelbauer Günter Brochtrup war an diesem Termin verhindert; er genoss die Zeit mit seiner Frau auf einer Schiffstour mit der AIDA. An seiner Stelle stand der Taufpate und Mitbauer des Vogels Lothar Bolte. Bei der Taufe gab Heubrock den Namen des Vogels bekannt: Fusion. „Er steht zum einen für das Merkmal des Vogels mit zwei Köpfen. Aber er hat auch eine weitere Bedeutung, die auf die Kooperation der Ascheberger Schützenvereine schließen könnte. Im nächsten Jahr ist zum Beispiel ein gemeinsames Biwak angedacht.“ Anschließend übernahm der Jugendwart Patrick Drees das Wort, denn auch die Avantgarde wartete gespannt auf die Taufe ihres Vogels. Mit dem Namen „Die Atzin“ trägt er dieses Jahr die weibliche Form und verspricht neben „Fusion“ ein verheißungsvolles Schützenfest 2010. Für die musikalische Gestaltung des weiteren Abends sorge Torsten Hohenhövel, der die Gäste nach und nach auf die Tanzfläche lockte.

WN Ascheberg 25.04.2010

29.03.2010 Bürgerschützen bauen zweiten Musikhügel


Günter Brochtrup mit dem Bagger, Hendrik Mauer, Christian Tillkorn und Markus Klaverkamp an der Schaufel - mit großem Gerät und Muskelkraft bauen die Bürgerschützen einen neuen Musikhügel.
Foto: (hbm)

Ascheberg - Wenn die Bürgerschützen feiern, dann wechseln sich die Ascheberger Blaskapelle und der Kolpingsspielmannszug während des Vogelschießen mit der musikalischen Unterhaltung ab. Dieses Jahr hat jede Musikgruppe einen eigenen Hügel. Die Bürgerschützen sind gerade dabei, an der Nordkirchener Straße einen zweiten Hügel anzulegen. Er soll auch für die Proklamation des Königs genutzt werden.

„Wir wollten schon im Herbst bauen, da es sich um ein Gemeindegrundstück dreht, brauchten wir aber eine Baugenehmigung. Die liegt jetzt vor“, informiert Präsident Rainer Heubrock. Da der Verein den Hügel bestellt hat, bezahlt er ihn auch. Besser: Die Schützen spucken in die Hände und sorgen in Eigenleistung dafür, dass die Sache zügig über die Bühne geht und der Hügel eingesät werden kann. Die Fäden laufen bei Markus Klaverkamp zusammen.

von Theo Heitbaum, WN Ascheberg 25.03.2010

22.02.2010 Vogelversteigerung: Auch Kniepige ließen Euros springen


Günter Brochtrup (2.v.r.) freute sich über seinen Erfolg bei der Versteigerung. Ihm gratulierten (v.l.) Dietmar Panske, Markus Blume, Willi Klaas, Michael Mersmann und Rainer Heubrock.
Foto: (jwz)

Ascheberg - „Vielleicht gibt es für viele nach Aschermittwoch kein Bier mehr“, witzelte Präsident Rainer Heubrock mit Blick auf die Fastenzeit über den geringen Besuch der Vogelversteigerung des Bürgerschützenvereins Ascheberg. Denn nur knappe 40 Schützen versammelten sich am vergangenen Samstag um 20 Uhr in der Gaststätte Klaverkamp.

Die Leitung der Versteigerung übernahm Michael Mersmann. Als er die Geldeinsammler auswählte, erklärte er scherzhaft, er brauche einen „Kniepigen“, der nie was ins Körbchen tut. Doch auch die Geldeinsammler boten eifrig mit. Es wurde amerikanisch versteigert. Als 100 Euro erreicht waren, wurde eine Pause eingelegt, in der ein Imbiss gereicht wurde und König Martin Höhne sich spendabel zeigte. Außerdem tauschten die Schützenbrüder ihr Papiergeld gegen Kleingeld aus den Geldkörbchen, damit sie noch für die zweite Runde genug zum bieten hatten.

Dann stellte Michael Mersmann den „Heuler“ auf elf Minuten 57. Gegen Ende der Zeit boten alle kräftig, da jeder das Recht für den Vogelbau und somit das gesamte Geld der Versteigerung haben wollte. Plötzlich ging die Sirene los, als Günter Brochtrup gerade den 218. Euro in eines der beiden Körbchen geworfen hatte. So stand der Vogelbauer für das Jahr 2010 fest. Der Präsident und der zweite Vorsitzende, Dietmar Panske, überreichten ihm einen großen Holzblock für den Vogelbau. und die Geldeinsammler reichten ihm die vollen Geldkörbchen.

Vor der Vogelversteigerung sprach Rainer Heubrock noch die Baumpflanzaktion an der Königsallee an, die am 13. März um 15 Uhr stattfinden soll, und das Biwak bei Getränke Hölscher, das am 24. April um 17.30 Uhr anfängt. Nächstes Jahr, so sagte er, solle das Biwak mit allen Schützenvereinen Aschebergs zusammen stattfinden. Dies fand bei den Anwesenden großen Anklang.

Ferner informierte der Präsident, dass die Änderungen im Ablauf des Schützenfestes im vergangenen Jahr beibehalten werden sollen. So wird die Messe nicht am Donnerstag gefeiert, sondern am Samstagabend vor dem Königsball. Das Antreten der Schützen findet am Donnerstag um 13 Uhr statt. Auf dem Königsball wird seit langem wieder eine Ascheberger Band spielen, nämlich „Boat and the Friends“. Die Jugenddisco am Freitagabend gestaltet zum ersten Mal „MS-Musik“ aus Everswinkel. Der Schützenverein soll der Jugend etwas Neues bieten, darin war sich der Vorstand einig. So wird dieses Jahr eine Motto-Party stattfinden, das Festzelt wird diesem Thema entsprechend geschmückt werden.

von Julia Wehmöller, WN Ascheberg 21.02.2010

17.07.2009 3. Ascheberger Tauziehen am 05.09.2009

für Vereine, Clubs, Firmen, Familie ...

Austragungsort ist auf dem Turnierplatz an der Reithalle des Reitervereins Ascheberg, bei schlechtem Wetter findet die Veranstaltung in der Reithalle statt.
Am 05.09.2009 startet um 17.00 Uhr das Tauziehen, anschließend folgt die Siegerehrung mit Party. Den besten Tauziehern winken Geldpreise. Mitmachen können alle Clubs, Vereine, Firmen, Bekanntenkreise und sonstige Gruppen aus Ascheberg und Umgebung.
Im Tauziehwettbewerb treten die Mannschaften mit 6 Personen gegeneinander an. Darüber hinaus können maximal 2 Personen als Ersatzspieler ausgewechselt werden. Schuhe mit Stollen oder Noppen (Fußballschuhe o. ä.) sind im Wettkampf nicht zugelassen. Die Zusammenstellung der Gruppen sowie die Startfolge erfolgt per Los. Begonnen wird mit einer Vorrunde, anschließend wird im KO-System gezogen.
Die Startgebühr beträgt 20 EUR je Mannschaft, diese wird (für max. 8 Personen) mit dem Eintritt zur Party verrechnet. Teilnahme am Wettbewerb und Einlass zur Party ist ab 18 Jahren.

Anmeldeschluss ist der 29.08.2009.
Jeder Teilnehmer startet auf eigene Gefahr!!
Veranstalter sind der:

Reit- und Fahrverein St. Hubertus Ascheberg e. V.
sowie die
Bürgerschützen 1679 Ascheberg e. V.

Anmeldungen können abgegeben werden:

Markus Soddemann
Steinfurter Str. 9
59387 Ascheberg
Tel. 02593/982398 o. 0172/2828534
Fax: 02361/1035-25
E-Mail: markus.soddemann@wlv.de

Markus Klaverkamp
Dorfheide 27
59387 Ascheberg
Tel. 02593/60114 o. 0172/2702643
Fax 02597/6786
Email: markus@klaverkamp.net
oder
E-Mail: info@buergerschuetzen-ascheberg.de

22.05.2009 Ein Offizier auf "Fahnenflucht"

Ascheberg - Applaus und stehende Ovationen für Fahnenoffizier Martin Höhne. Weil er in 21 Jahren immer zur Stelle war, wenn es galt, den Bürgerschützenverein Ascheberg zu repräsentieren, erhielt er Christi Himmelfahrt den Orden für besondere Verdienste. „Du bist ein Aushängeschild für unseren Verein, pflichtbewusst und würdevoll“, lobte Präsident Rainer Heubrock. Und was machte Martin Höhne? Er nahm beim Auszug aus dem Festzelt noch einmal die Fahne in die Hand, um dann für die weiteren Festtage „fahnenflüchtig“ zu werden. Martin Höhne, der nie Anstalten gemacht hatte, auf der Offiziersleiter nach oben zu klettern, ist neuer König der Ascheberger Bürgerschützen. Mit Schuss 239 um 18.30 Uhr beendete er einen spannenden Wettstreit. Angesichts des frischen Verdienstordens an der Brust, fiel es Präsident Rainer Heubrock nicht schwer zu verkünden: „Wir haben einen würdigen König.“ Martin Höhne tritt die Regentschaft mit Partnerin Martina Gabrielski an.

Nach den Wetterberichten des Vortags ging der Blick der Schützen Christi Himmelfahrt zuerst zum Himmel. Vom ersten Antreten bis zum letzten Bier tief in der Nacht freuten sich die Schützen mit ihren Gästen auf der proppevollen Festwiese über ideale Bedingungen. Es war sogar schon so warm, dass bei der ersten Runde durchs Dorf, vom Kirchplatz zum Abholen des Königspaares Stefan und Beate Dördelmann ins Baugebiet Südwest, dann zum Ehrenmal an der Altefeldstraße - Vizepräsident Dietmar Panske verband hier das Gedenken an die verstorbenen Mitglieder mit einem mahnenden Appell zum Maßhalten und weiter zum Festzelt, flossen schon die ersten Schweißperlen. So erholten die Schützen sich bei einem kühlen Bier ein wenig länger als geplant. Spieß Michael Mersmann gab anschließend unverwechselbar die Parole aus. „Matrosen, lasst uns schießen gehen, wer trifft ist Kapitän.“ Es folgte ein Dauerfeuer auf „Dekade“ - Vogelbauer Raphael Kröger hatte dem Holztier diesen Namen gegeben, weil die Avantgarde in diesem Jahr ihr zehnjähriges Bestehen feiert. Heiner Kröger, Vater des Vogelbauers, gehörte zu denen, die die Standfestigkeit von „Dekade“ ernsthaft testeten. Uwe Hartwig, Thomas Feldmeier und Martin Entrup ließen sich am Schießstand blicken als es heißer wurde. Ernsthaftester Rivale von Martin Höhne war aber Jürgen Hammelmann, der um 18.30 Uhr dem Fahnenoffizier den Vortritt lassen musste.

Konditor Martin Höhne ist beim TuS Ascheberg seit neun Jahren Jugendtrainer. Dieses Jahr führte er die C-Junioren zur Vizemeisterschaft. Den Volltreffer hat er sich fürs Schützenfest aufgehoben. Den erweiterten Hofstaat bilden Freunde aus seinem Kegelclub, den Böltermännern, und aus Reihen der TuS-Altherren.

Der Eichenkranz wurde abends im Festzelt gegen die Königskette eingetauscht. Stefan und Beate Dördelmann gaben Kette und Königinnen-Krone unter einem großen Beifall für ein tolles Königsjahr weiter an Martin Höhne und Martina Gabrielski. „Woba-Musik“ heizte anschließend beim Schützenball kräftig ein.

von Theo Heitbaum, Ascheberg WN 22.05.2009

02.03.2009 Raphael Kröger baut den Vogel


Gruppenbild mit Damen: Beate Dördelmann und Angelika Woesthoff (r.) sowie Andreas Reckel (v.l.), Michael Mersmann und Reiner Heubrock beglückwünschten Raphael Kröger (3.v.r) zur Vogelersteigerung.
Foto: (bro)

Ascheberg - Ein spannendes Rennen um die Ersteigerung des Vogels für das kommende Schützenfest der Bürgerschützen boten sich die Bewerber am Samstagabend in Frenking´s Tenne. Nach und nach hörte man die Münzen in den Korb fallen, bis bei dem Betrag von 203,50 Euro die Schluss-Sirene ertönte, der Raphael Kröger zum Vogelbauer machte.

Zu Beginn des Abends begrüßte Reiner Heubrock die zahlreich erschienenen Mitglieder zur Vogelversteigerung. Im weiteren Verlauf ging er zur Tagesordnung über, wobei das Protokoll der jüngsten Generalversammlung verlesen wurde. Anschließend berichtete Reiner Heubrock über das anstehende Biwak am 25. April und gab den Ablauf des Schützenfestes 2009 bekannt.

So starten die Ascheberger Bürgerschützen am 21. Mai (Donnerstag) mit dem Antreten um 12.30 Uhr an der Pfarrkirche St. Lambertus. Nachdem der König abgeholt wurde, geht es mit der Kranzniederlegung, dem Parademarsch und dem Fahnenschlag weiter, bis das Vogelschießen im Anschluss beginnt. Nachdem ein neuer König beziehungsweise eine neue Königin ermittelt ist, folgen der Zelteinmarsch und die anstehende Proklamation. Bekanntlich geht der offizielle Teil des Abends in ein gemütliches Feiern mit Musik über. Am folgenden Freitag (22. Mai) beginnt das Kinder- und Jugendschützenfest ab 15 Uhr, welches mit neuen Spielen und Aktionen vorbereitet ist. Im Anschluss dürfen die Mitglieder der Avantgarde zum Schießen antreten, die anlässlich ihres zehnjährigen Bestehens als „positives Aushängeschild“ Anerkennung bekamen. Mit der Unterstützung von Musicfactory findet um 20 Uhr die Zeltdiscostatt. Zum Schützengottesdienst, den die Schützenbrüder zusammen mit der Blaskapelle aufgrund des neuen Ablaufs am Samstag ab 18.30 Uhr ausrichten, sind ebenfalls die Gastvereine eingeladen. Nach dem Ausmarsch und Zapf¬ensreich, führt eine Polonaise ins Festzelt, wo der Königsball mit einer neuen Musikgruppe gefeiert wird. Sonntag wird nach dem Antreten an der Kirche um 11.15 Uhr ein Marsch zum Festzelt veranstaltet und das Schützenfest beim Frühschoppen ausklingen gelassen.

Nachdem der Verlauf bekannt gegeben war, berichtete Reiner Heubrock im Weiteren über die kommenden Termine im Jahr 2009: So findet am nächsten Samstag (7. März) ein Seniorennachmittag und am 14. März (Samstag) die Dorfsäuberung unter der Aktion „Saubere Landschaft“ statt. Dazu versammeln sich die Helfer ab 9 Uhr am Sportplatz an der Herbernerstraße. Die Baumpflanzaktion des amtierenden Königpaares Stefan und Beate Dördelmann ist für den 21. März angesetzt. Das Biwak startet dann - wie erwähnt - am 25. April. Es folgt das Schützenfest vom 21. bis 24. Mai.

Als letzten Programmpunkt vor der offiziellen Vogelversteigerung sprach Reiner Heubrock das Vorhaben an, gemeinsam mit anderen Vereinen neue Pfosten für die Bäume der Königsallee anzuschaffen. Er nannte es die „Initiative ergreifen“, womit er auf allgemeine Zustimmung der Anwesenden stieß.

Während des Verlaufs der Vogelversteigerung erhielt Andreas Reckel die Leitung und ernannte Michael Mersmann und Angelika Woesthoff zu seinen Körbchenhaltern. Er sorge für gute Stimmung und unterhielt die Mitglieder des Bürgerschützenvereins aufs Beste. Nach gut einer Stunde mit Pause durfte sich Raphael Kröger über seine Aufgabe als neuer Vogelbauer freuen.

von Annika Brochtrup (WN)