Bürgerschützenverein 1679 Ascheberg e.V.

Schiessriege

Motto: "Das Unerfreuliche lassen wir beiseite, denn Kameradschaft und Zusammenhalt machen uns stark"
Die Schießriege des Bürgerschützenvereins Ascheberg blickt bereits auf eine 35-jährige Geschichte zurück. Die Chronik der Riege weist ihre Gründung im Februar 1967 aus. Absicht der Gründungsmitglieder war es, das sportliche Potenzial an dem Gewehr zu fördern, die Geselligkeit untereinander zu stärken, den Zusammenhalt und den Spaß in den Vordergrund zu stellen. Als "Männern der ersten Stunde" sind als hier zu nennen. Ihre Ideen der Geselligkeit zwischen Jung und Alt sind seit jeher Tradition:

  • Anton Baumhöfer
  • Berni Wielage
  • Heinz Surmann
  • Heini Mersmann
  • Hubert Uhlmann
  • Ernst Strüker
  • Eugen Stiens
  • Ulli Walz
  • Karl Ritz
  • Willi Geismann
  • Werner Butzlaff

Wurde in den ersten Monaten des Bestehens noch in der Gaststätte Stiens auf einem mechanischen Anzeigegerät geschossen ist die Schießriege seit nunmehr 34 Jahren fest mit dem Hause Surmann als Vereinslokal verbunden. Hier befindet sich auch die offizielle Schießbahn, die Austragungsort für die Übungsabende und dem Pokalschießen ist.

In den vergangenen 35 Jahren sind regelmäßig sportliche Erfolge erzielt worden. Gerade in den ersten 20 Jahren der Vereinsgeschichte reiht sich ein Pokalsieg an den nächsten an. Allein der Panzerpokal der Patenkompanie in Ahlen, zu der die Schießriege bereits im Jahre ihrer Gründung 1967 die ersten Kontakte aufnahm, wurde in den Jahren 1969 bis 1975 insgesamt 7-mal hintereinander gewonnen. In diesem Zusammenhang ist zurückblickend festzustellen, dass die Schießriege der eigentliche Initiator der Patenschaft mit der Kompanie in Ahlen ist, für die inzwischen die Gemeinde Ascheberg die Federführung übernommen hat. Noch heute ist die Teilnahme des Panzergrenadierbataillons 192 am Panzerpokalschießen im November eines jeden Jahres fester Bestandteil.
Der Wanderpokal der Schützenvereine wurde von 1968 an insgesamt 13-mal gewonnen, 2-mal ging er bereits in den Besitz der Riege über. In der jüngsten Vergangenheit ließen die sportlichen Erfolge noch auf sich warten. Die sportlichen Entwicklungen der vergangenen 2 Jahre lässt jedoch auf bessere Zeiten hoffen.

Natürlich fehlten die Mitglieder der Schießriege auch nicht beim Bau der Vogelstange im Jahre 1968. Und dass wir nicht nur auf Schießscheiben während der Übungsabende und an den Pokalwettbewerben treffen können, beweist die Tatsache, dass insgesamt 8-mal Riegenmitglieder während des Schützenfestes den Vogel von der Stange geholt und damit die Königswürde übernommen haben.
Ehrenpräsident Berni Wielage machte 1962 den Anfang. 1967 gelang dann Karl Ritz der Königsschuss. 1970 folgte Ernst Strüker und 1971 Eugen Stiens. 1979 gelang es zwar Heinrich Surmann den Vogel von der Stange zu holen, aber nach vollzogener Ehrung stellte man fest, dass noch Teile des Vogels auf der Stange waren, was ihm den Spitznamen "5-Minuten-König"einbrachte. 1988 wurde Friedhelm Bahrenberg zum König gekürt. Ihm folge 1989 Arno Bentlage und 1999 wurde Ludger Borgmann als derzeitig letztes Mitglied der Schießriege als König des Bürgerschützenvereins Ascheberg umjubelt.


Berni Wielage
Auch ein Kaiser befindet sich in den Reihen der Schießriege. 1981 gelang dem Ehrenpräsidenten der Schießriege, Berni Wielage, sein nach 1962 zweiter goldener Treffer und er wurde feierlich zum Kaiser gekrönt.

Seit 1971 wird jährlich eine Generalversammlung einberufen. Sie ist fest im Terminplan auf Gründonnerstag vor Ostern zu finden. Traditionell findet während der Aussprache das "Heringessen" statt. Die jährlichen Ausflüge im September des Jahres gehören zum festen Bestandteil des Jahresprogramms und führen die Mitglieder der Schießriege des Bürgerschützenvereins immer wieder in die schönsten Ecken der Republik. Neben diesem Highlight arrangieren die Mitglieder noch einige weitere feierliche Zusammenkünfte zusammen mit ihren Familien aber auch allen ehemaligen aktiven Schützen des Vereines. So wurde im Jahre 2002 das erste Mal im August ein eigenes kleines Schützenfest durchgeführt.

Seit einigen Jahren wird im Andenken an den Tod des Ehrenpräsidenten, Berni Wielage, eine Woche vor Ostern eines jeden Jahres der Berni-Wielage-Gedächtnispokal ausgeschossen. Im November eines jeden Jahres ist der Gedächtnispokal anlässlich des Todes des Gründungsmitgliedes Ernst Strücker Mittelpunkt der sportlichen Auseinandersetzung auf der Schießbahn.

Die Verantwortung und die Leitung der Riege in den vergangenen 35 Jahre wurden von 1967 bis 1975 Anton Baumhöfer übertragen. Ihm folgte Berni Wielage bis einschließlich 1985. Danach wurde für 17 Jahre Karl-Heinz Mühlenbeck die Leitung übertragen. Seit 2002 führt Dietmar Panske die Riege als Verantwortlicher. Ihm zur Seite stehen als stv. Riegenleiter Franz-Josef Grobecker, als Schriftführer Michael Mersmann und als Kassierer Rainer Dahlhaus.

Das Motto der vergangenen 35 Jahre "Das Unerfreuliche lassen wir beiseite, denn Kameradschaft und Zusammenhalt machen uns stark" gilt auch nach dem Generationswechsel innerhalb der Riege. Seit 1987 wurde konsequent eine "Jungriege" aufzubauen. Aus ihr resultiert der heutige Stamm der Schießriege. Zurzeit nehmen 18 Schützen regelmäßig an den Schießabenden teil. Dabei ist das jüngste Mitglied 20 Jahre alt und das älteste Mitglied, das Gründungsmitglied Heinz Surmann, bereits 77 Jahre alt. Gerade das gesellige Miteinander zwischen Jung und Alt ist eines der markanten Zeichen dieser Riege und ist Grundlage für eine außergewöhnlich gute Stimmung innerhalb des Vereines.